Die US-amerikanische Autorin Sally McCrane ließ es sich schon in ihrem Roman Moskau um Mitternacht gefallen, postsowjetische Atmosphäre und amerikanische Geheimdienste bzw. Kriminalität und Humor zu mixen. Dabei entspringen die Szenarien ihrer Romane nicht der überbordenden Phantasie einer Schriftstellerin aus dem fernen Amerika, sondern vielmehr eigenen Reiseimpressionen und -erfahrungen. Das trifft auch auf den Schauplatz ihres neuen Krimis Die Hand von Odessa zu, den sie über weite Strecken vor Ort in der Schwarzmeermetropole zu Papier gebracht und den der Dresdner Verlag Voland & Quist jetzt in deutscher Übersetzung vorgelegt hat. Gleichwohl McCranes Aufenthalt und auch die Handlung ihres Romans in die Zeit vor dem Ukraine-Krieg datieren, sind die politische Eskalation … > Weiterlesen
