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Insel- und Küstenkrimis

Wer zweimal stirbt

Leif GW Persson

Der langjährige Profiler und Kriminologieprofessor Leif GW Persson gilt schon seit einiger Zeit als Superstar unter den schwedischen Krimiautoren und wurde mehrfach mit skandinavischen Krimipreisen geehrt. Jetzt liegt der vierte Band seiner Serie um den Stockholmer Ermittler Evert Bäckström vor, einem veritablen Antihelden, der mit seinen Verstößen gegen guten Geschmack und Political Correctness ordentlich auf die Nerven gehen kann. Dank seiner unübertroffenen Aufklärungsquote ist er in Stockholm nichtsdestotrotz der Mann für die ganz harten Fälle. Diesmal beginnt alles mit einem Pfadfinderlager des zehnjährigen Sohnes von Bäckströms Nachbarn auf einer Schäreninsel – von dort kehrt der kleine Edvin mit einem menschlichen Schädel zurück…… > Weiterlesen

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Insel- und Küstenkrimis Rügen- und Ostseebezug

Schiffsmord

Katharina Peters

Die Berliner Marathonläuferin, Kampfkünstlerin und Krimiautorin Manuela Kuck alias Katharina Peters hat ihrer erfolgreichen Reihe von Rügen-Krimis um die nimmermüde Kommissarin Romy Beccare ein weiteres Opus hinzugefügt. Dieses beginnt mit einer männlichen Leiche, die im Sassnitzer Hafen an Bord einer dort ankernden Motoryacht entdeckt wird. Wie sich bald zeigt, handelt es sich bei dem Toten um einen Finanzbeamten aus Stralsund. Nur war der vermutlich schon tot, als man ihn auf das Schiff gebracht hat…… > Weiterlesen

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Insel- und Küstenkrimis

Doggerland. Tiefer Fall

Maria Adolfsson

Maria Adolfsson ist eine eigenwillige Stimme der schwedischen Krimiszene der letzten Jahre. Als Schauplatz ihrer „Doggerland“-Reihe hat sie eine Inselgruppe aus geologischen Vorzeiten reanimiert, die sich etwa auf halbem Weg zwischen Dänemark und Britannien befunden hat (und in Adolfssons Romanen immer noch befindet): das legendäre „Doggerland“. Auf Noorö, der nördlichen Insel der Doggerlands wird ein Hochschuldozent tot in einer Kiesgrube gefunden. Trotz Weihnachten und Schneesturm und während ihre grippekranken Kollegen das Bett hüten, nimmt Kommissarin Hornby die Ermittlungen auf. Bald gibt es eine weitere Leiche und nicht nur das: Auch Hornbys eigene Familie scheint in den Fall verwickelt zu sein…… > Weiterlesen

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Insel- und Küstenkrimis

Glasflügel. Ein Kopenhagen-Thriller

Katrine Engberg

Die dänische Tänzerin, Choreographin und Regisseurin Katrine Engberg hat sich in den letzten Jahren auch als Autorin ebenso spannender wie humorvoller Thriller einen Namen gemacht. Nach ihrem Debüt Krokodilwächter und dem im Frühjahr 2019 erschienenen Blutmond ist es auch diesmal ein spektakulärer Mordfall, der die dänische Hauptstadt Kopenhagen in Atem hält: Ausgerechnet im ältesten Brunnen der Stadt, der inmitten einer Fußgängerzone liegt, wird eine Leiche gefunden. Jeppe Kørner nimmt mal wieder die Ermittlungen auf…… > Weiterlesen

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Insel- und Küstenkrimis

One-Way-Ticket ins Paradies

Joseph Incardona

Der franko-Schweizer Autor Joseph Incardona gilt seit seinem erfolgreichen Debüt Asphaltdschungel als Meister des sogenannten „Roman noir“, der vor allem in der französischsprachigen Literatur Tradition hat, aber auch auf amerikanische Thriller und zahlreiche Krimis aus Schweden abfärbt. Im Mittelpunkt seines neuen Opus steht die Familie eines Schweizer Bankers – Mann, Hausfrau und zwei Kinder – und eine Insel irgendwo im Indischen Ozean, die durch ein verlockendes Urlaubsangebot per Email in den Blick der Mutter gerät. Schon bei der Ankunft wird der Familie klar, dass es sich bei dieser Insel eher nicht um das erwartete idyllische Ferienressort à la Malediven handelt, sondern vielmehr um einen abseitigen Ort, an dem höchst eigene … > Weiterlesen

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Autobiographische Essays

Seefahrt mit Huhn. Monique und ich und unsere ungewöhnliche Weltreise

Guirec Soudée

Der auf der Insel Yvinec vor der Bretagne aufgewachsene Guirec Soudée, Jahrgang 1992, hat es sich zur Maxime gemacht zu tun, wovon viele Andere nur träumen. So beschaffte er sich ein gebrauchtes Segelboot, dass er selbst nicht nur sorgsam restauriert, sondern mit dem er anschließend zweimal den Atlantik überquert, im arktischen Polarmeer überwintert, die Nordwestpassage passiert und beide Amerikas umrundet hat. Mit von der Partie eine Henne namens Monique, die ihm selbst im arktischen Winter täglich ein Frühstücksei ausgebrütet hat – und anscheinend auch dazu beitrug, dass der Autor bei allen Beschwernissen seiner Reise nie seine Lust und seinen Humor verloren hat.… > Weiterlesen

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Belletristik

Stern 111

Lutz Seiler

Auch wenn Inseln und Meere in Lutz Seilersnur am Rand eine Rolle spielen (wobei immerhin die Strände von Malibu und Kreta in sinnfälligen Nebenrollen mit von der Partie sind). Nichtsdestotrotz ist zu konstatieren, dass Seilers vor der Kulisse Hiddensees einstudierter Kruso-Sound, der ihm 2014 den Deutschen Buchpreis und diverse weitere Auszeichnungen eingebracht hat, den Leser auch durch das Ost-Berlin der Nachwendezeit zwischen Oranienburger Straße und Prenzlauer Berg trägt. Am ersten Ort – dazumal eingerahmt vom besetzten Künstlerhaus Tacheles und dem größten Berliner Straßenstrich – liegt die Szenekneipe „Assel“, in der der Held des Romans seinen Dienst tut: „ein U-Boot zwischen Eiszeit und Kommune“, wie es an einer Stelle heißt. … > Weiterlesen

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Klassiker in Neuausgaben

Tage des Grauens und der Verzweiflung

Owen Chase

Hermann Melville hat von der „verblüffenden Wirkung“ berichtet, die die Berichte der Besatzung des Walfängers „Essex“ über den Angriff eines gewaltigen Wals auf ihr Schiff in ihm ausgelöst haben. Sein Roman Moby-Dick ist das berühmte Ergebnis davon. Zu den wenigen Überlebenden des durch diesen Walangriff bewirkten Untergangs der „Essex“ gehörte indes der erste Steuermann Owen Chase, der auch der erste war, der in Buchform darüber berichtet hat. Die amerikanische Erstausgabe seines Erinnerungsbuches erschien 1821 in New York. Auch wenn umstritten ist, ob sie Chase selbst oder ein Ghostwriter verfasst hat, steht die Wirkung des spannungsvollen Berichtes auf Melville u.a. doch außer Zweifel, wie der Herausgeber und Übersetzer Michael Klein in … > Weiterlesen

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Klassiker in Neuausgaben

Eskimoland. Ein Bericht aus der Arktis

Niko Tinbergen

Der in Den Haag geborene niederländische Zoologe Nikolaas Tinbergen gilt zusammen mit Konrad Lorenz als Begründer der vergleichenden Verhaltensforschung, wofür er 1973 den Nobelpreis erhielt. In den Jahren 1932 und 33 beteiligte er sich gemeinsam mit seiner Frau Lies an einer meteorologischen Exkursion nach Ost-Grönland, um dort das Verhalten arktischer Vögel zu studieren. Im Verlauf seines Aufenthalts lernte er die Sprache der Inuit, schloss mit zahlreichen Einheimischen Freundschaft, beteiligte sich an deren Jagden auf Lachse, Robben und Haie und unternahm Reisen, bei denen er Naturalien und ethnographische Objekte sammelte. Der erstmals auf Deutsch vorliegende Reisebericht, den er über seinen Aufenthalt verfasste, schildert das vom modernen Leben noch weitgehend unberührte Grönland … > Weiterlesen

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Autobiographische Essays

Einsame Weltreise

Alma M. Karlin

Die 1889 im slowenischen Cilli (Celje) geborene, auf Deutsch schreibende Sprachlehrerin und Dolmetscherin Alma M. Karlin erlernte und beherrschte mindestens zehn Sprachen, darunter Chinesisch, Japanisch und Sanskrit. 1919 brach sie, mit zusammengesparten 130 Dollar und 1000 Reichsmark sowie einer Schreibmaschine der Marke „Erika“ und einem handgeschriebenen zehnsprachigen Wörterbuch im Gepäck, zu einer Weltreise auf, die sie im Verlauf von mehr als acht Jahren in verschiedene Länder Süd-, Mittel- und Nordamerikas und weiter nach Japan und China führte. Neben zahlreichen interessanten Bekanntschaften, Hilfe, Zuwendung, Freundschaft und Liebe musste sie als allein reisende Frau auch Raub, Belästigungen und gewalttätige Übergriffe ertragen. Ihr 1929 erstmals erschienenes Reisetagebuch wurde in der Zwischenkriegszeit zu einem … > Weiterlesen