Der Verlag Schöffling & Co hat einen Klassiker der jüngeren deutschen Literaturgeschichte ausgegraben, der gleichwohl ein gewisses Schattendasein im literarischen Kanon fristet: Ulrich Bechers Roman Das Herz des Hais, erstmals erschienen 1958. Der 1910 in Berlin geborene Becher, der auch als Grafiker und Pianist in Erscheinung trat, sah sich 1941 genötigt, nach Brasilien und später nach New York zu emigrieren. Seit 1954 bis zu seinem Tod 1990 lebte er in Basel. Die tragikomische Liebesgeschichte Das Herz des Hais hat eine sogenannte „starke Frau“ zur Heldin, die attraktive Malerin Lulubé – nach dem Willen des Autors ungeachtet aller weiblichen Attribute ein grammatisches Neutrum, sprich: „das Lulubé“, das Stierkämpfe, Vulkaninseln … > Weiterlesen
