Wale stehen schon seit Jahren im Fokus des populärwissenschaftlichen Interesses, wobei wechselweise ihre außergewöhnliche Intelligenz, die sich um ihr Wesen rankenden Legenden sowie die Bedrohung durch den Walfang und die Forderung seines Verbots im Vordergrund stehen. Zuletzt hat der 200. Geburtstag von Herman Melville, Verfasser des vermutlich bedeutendsten „Walromans“ der Literaturgeschichte und seines „Helden“ Moby Dick, die Literatur zum Thema nochmals befeuert. Dass es trotz alldem immer noch unterbelichtete Aspekte der Meeresriesen gibt, die gleichwohl hochspannend sind und die literarische Aufarbeitung lohnen, beweist das neue Buch des in Basel lehrenden Kulturwissenschaftlers und Historikers Felix Lüttge. Konkret hat sich dieser der Spuren der Wale in der Geschichte des menschlichen Wissens von … > Weiterlesen
