Polarexpeditionen scheinen aktuell eine gewisse Hochkonjunktur auf dem Buchmarkt zu haben. In diese ordnet sich auch die geplante „Deutsche Arktische Expedition“ im Jahr 1912 ein. Die unter Leitung des Abenteurers Herbert Schröder-Stranz stehende Expedition bricht zunächst auf die Insel Spitzbergen auf, um dort die Möglichkeiten einer späteren Polfahrt zu erkunden. Sie sollte sich indes als schlecht vorbereitet und infolge der Selbstüberschätzung der Beteiligten zum frühen Scheitern verurteilt erweisen. Der Autor berichtet in streckenweise mitreißenden Schilderungen von den übermenschlichen Anstrengungen der Beteiligten, ihrem Überlebenskampf in der Kälte und Aufsehen erregenden Rettungsmissionen.
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